Persönliches Wort

Neben den alltäglichen Gewohnheiten, wie zum Beispiel die Tageszeitung oder soziale Medien morgens beim Aufstehen, haben wir auch «biblische» Gewohnheiten, zum Beispiel beim Bibel lesen, im Gebet, in der Kleingruppe, beim Tischgebet usw. Manchmal ist es eine gute Idee, solche Gewohnheiten zu unterbrechen, daraus auszubrechen und etwas Neues auszuprobieren.

  • Bibel hören statt lesen, oder mal Lobpreis statt Bibel lesen
  • Im Lobpreis mal ruhig sein statt mitsingen
  • Auf Träume achten (wenn man das bisher nicht gemacht hat)
  • Bilder malen, vielleicht sogar prophetisch (das habe sogar ich schon mal geschafft)
  • An einem anderen Ort einen Kaffee trinken, ein neues Café ausprobieren
  • An anderen Orten/Stellen/Zeiten bewusst auf den Geist hören (eigentlich sollten wir ja ständig auf den Geist hören, aber zumindest bei mir unterscheidet sich die Praxis von der Theorie)
  • Auf Gott vertrauen statt selber kontrollieren und sorgen. Die Spannung, die dadurch entsteht, aushalten.
  • In der Klein-/Arbeitsgruppe mal etwas Neues ausprobieren

Gewohnheit aussetzen kann Raum für Neues schaffen. Entscheidend ist nicht, dass wir „gut-christliche“ Gewohnheiten beibehalten, sondern dass die Beziehung zu Gott gepflegt wird.

Markus Wiget