Persönliches Wort

Das Geschenk der Freundschaft

Gott liebt den Menschen, jeden Menschen, so sehr, dass er den Himmel verlies und zu Weihnachten auf die Erde kam. In der Gestalt von Jesus wurde er auch ein Mensch. Gott zog es vor in der Gestalt eines Kindes auf die Erde zu kommen als auf ewig alleine im Himmel zu hocken. Gott kommt zu den Menschen um Freunde zu haben.

„Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Sklaven.“ Joh.15:15 NBH

Und so nennt er auch dich seinen Freund. Das alte Kirchenlied „Welche ein Freund ist unser Jesus“ versucht diesen gewaltigen Gedanken in Worte zu kleiden. Doch der Versuch wirkt so unvollkommen, denn seine Freundschaft ist so anders als wir Freundschaften kennen. Während menschliche Freundschaft immer auf Gegenseitigkeit beruht, nach dem Motto „bist du mir wohlgesonnen, bin ich es dir auch“ – „wendest du dich von mir ab, werde ich dies auch tun“. Doch die Freundschaft die Gott in Jesus zu jedem Menschen hat funktioniert auch einseitig. Für uns unvorstellbarer Weise nennt er Judas noch im Verrat seinen Freund:

„Jesus entgegnete ihm: „Dazu bist du gekommen, Freund?“ Da traten die Männer heran, packten Jesus und nahmen ihn fest.“ – Mt. 26:50 NBH

Zu Weihnachten wird Gott in Jesus Mensch um jedem Einzelnen seine Freundschaft zu schenken, selbst dann wenn wir es nicht wert sind, oder es uns nicht interessiert. Welch ein erstaunliches Weihnachtsgeschenk, das jeder Mensch bekommt.